Krieg in der Ukraine und Inflation werden für die Tafeln zur Belastungsprobe

Die Folgen des Krieges in der Ukraine werden schon jetzt bei den Tafeln sichtbar: Einige Tafeln unterstützen Geflüchtete aus der Ukraine bereits mit Lebensmitteln und Notfallpaketen. Gleichzeitig wenden sich immer mehr Menschen an die Tafeln, die sich die gestiegenen Energie- und Lebensmittelkosten nicht mehr leisten können. Tafeln tun ihr Bestes, um allen zu helfen, die zu ihnen kommen – unabhängig von ihrer Geschichte oder Herkunft. Dabei stehen sie jedoch selbst vor großen Herausforderungen: Zahlreiche Tafeln erhalten seit Jahresbeginn weniger Lebensmittel. Da Tafeln nur die Waren verteilen können, die sie gespendet bekommen, sind ihre Regale deutlich leerer. Das wird angesichts der steigenden Nachfrage zunehmend zum Problem.

Jochen Brühl, Vorsitzender der Tafel Deutschland, appelliert an Unternehmen sowie Bürgerinnen und Bürger: „Bitte helfen Sie den Tafeln, wenn es Ihnen möglich ist. Starten Sie beispielsweise in Ihrer Firma eine Sammelaktion für haltbare Lebensmittel, die Sie zur Tafel in Ihrer Nähe bringen. Auch über die Unterstützung von Privatpersonen freuen wir uns sehr. Jede Packung Nudeln und jeder Euro helfen!“

Neben Lebensmitteln und Hygieneprodukten für ihre Kundinnen und Kunden fehlt vielen Tafeln Geld. „Die stark gestiegenen Sprit- und Energiepreise verursachen hohe Mehrkosten, die Tafeln nicht ohne zusätzliche Spenden bewältigen können“, erklärt Brühl. Hinzu kommt, dass die Corona-Pandemie weiterhin die Arbeit der Helferinnen und Helfer erschwert. Schutzmaßnahmen sind aufwendig und kosten Geld, Helferinnen und Helfer befinden sich in Quarantäne oder pausieren ihr Engagement, um sich dem Ansteckungsrisiko nicht auszusetzen (Quelle: Tafel Deutschland).

Wenn Sie Zeit haben, uns zu unterstützen oder Geld und Lebensmittel spenden möchten, dann nehmen Sie bitte Kontakt mit uns unter 03727/ 997815 auf. Herzlichen Dank!

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